Tagebuch der Almrausch-Hütte
vom 10.12 – 12.12.2004 in See im Patznauntal
Es ist Freitag halb 3 wir starten vom Lagerhaus in Schöffelding Richtung Patznauntal, alle sind fröhlich und unsere Teilnehmerzahl ist innerhalb der letzten halben Stunde aus unterschiedlichen Gründen von 33 auf 23 gesunken.
Mehr Alkohol für alle! J
Die Busfahrt ist lustig und der
Promillepegel steigt mit jedem Kilometer.
Wir kommen irgendwann zwischen 18 und 19 Uhr auf der Hütte an.
(Glaube ich.... Kann sich einer von euch noch dran erinnern?)
Mit letzter Kraft werden die
Koffer willkürlich auf die Zimmer verteilt und mit neuer Motivation
der Alkohol in die Stub´n, wo sich kurz darauf wieder alle zusammen finden.
Gegen 21.15 Uhr stellt Sepp
(Michael Thalmaier) fest:
„Ich hab auch an kleinen.............................................Bruder!“ Da
sind wir aber froh J
Kurz darauf wird der Schwoaga
(Thomas Thalmaier) vom Lippi belästigt und wehrt sich lauthals mit den Worten:
Warum haust mir deine versoachten Finger ins Goschn nei!
Tja, man merkt, das Blut im
Alkohol wird immer weniger und die Präpositionen leiden.....
Nur Minuten später, die Ereignisse überschlagen sich, resümiert der Langläufer (Masi):
„Es ist a Problem wennst.........kein nei bringst!“
Daraufhin meint der Luggi: „Sex ist zwar gut, aber nicht unterm Spiel!“
Auch bei Bernd hat das Becks
und der Wodka Bull Spuren hinterlassen, was sich in folgender Bemerkung äußert:
„Michi hat nen Schoas in da Birn und des stimmt mal feeeeeeeeeeeeeeeeett! Da sag
I Danke!
Unser Mary-Tiger ist de worldbestflotschiboalbringer in the house now!“ Da lacht
unser Ständer-Michi...
Zu Protokoll geht auch, dass
Bernd Schwierigkeiten hat mit dem Wort:
„Frage..............zeichen“ Woraufhin Mary entsetzt lallt: „Oh fuck! Wir sind
ja jetzt schon voll!“
Wo ist das Problem? Es ist doch schon 21. 29 Uhr!
Die Gewaltbereitschaft nimmt zu so droht Heike Senior (Plempi): „I hau di um“
Darauf unser Hüttenopa nicht faul: „I di o!“
Und auch Schwoaga und Bernd
kämpfen. Und zwar um die Tür (Weiß Gott warum!!)
Für seinen Sieg hört Schwoaga ein lautes: DOPPELRESPEKT!
Doch der Kleine hat noch nicht
genug und so zwickt er dem Flotschi (Flo Seemüller) in seinen Piercingnippel.
Freudig wackelt Flo mit seinem Arsch und schreit: „Früchte saugen! Früchte
saugen! Früchte saugen!“
(Ob er jetzt wirklich die Bowle gemeint hat??)
Mary will vorsorgen und bittet Bernd: „Bring mal ein Zewa wix und weg!“
Vom restlichen Abend fehlt jede Spur. Sachdienliche Hinweise können beim Vorstand des KBV abgegeben werden.....
Irgendwie wurde es also Samstag:
Um 10.13 Uhr konnte die erste
Person wieder schreiben und warf im Hüttentagebuch folgende interessante Frage
auf, die von dem 1. Vorstand stammte: „Is da Klausi schwanger?“
Eine anonyme Stimme meint:
„Bestimmt! Aber es muss a Elefant sein, weil da schaut nämlich schon der Rüssel
raus!“
Rudi betritt kurz danach die
Bühne mit den Worten:
„Die Tür geht auf ein Fass schaut rein, das kann ja nur der Rudi sein!“
Der Schwoaga petzt entsetzt,
dass Michi, „die Sau“, geduscht habe und gibt Bernd bei seinem Rundumschlag
gleich mit eins aufn Deckel, in dem er behauptet: „Mit dir red´ i net, du hast
nicht mal Zähne geputzt!“
Da mischt sich der große Bruder ein: „Wieso? Der hat doch scho a Halbe
getrunken!“
Mitten in das Chaos stolpert
Bine und Bernd diagnostiziert:
„Bines Schoas in der Birne ist wieder raus!“
In diesem Ton geht es auf das
Frühstück zu und Michis Manieren werden bemängelt:
„Toll, du sitzt auf dem Tisch und andere essen davon!“
Gegen halb 11 Uhr erfährt das
gesamte Hütten-Team:
Mori und Petra haben zusammen im Bett geschlafen! Thomas entsetzt: „D´Hüttenoma!“
Was zu sprachlichen Missverständnissen (Tittenoma) führte.
Auch Letzten werden irgendwann
wach und stöhnen im Raum rum.
(Fetsch, Helmut: Ähhhhhhh, ja, jaaaaaaaa........)
Während Mary grad am
„überleben“ ist ob sie ne Cola reinhaut oder nicht,
beschließt Bernd die Kiste Becks noch zam zu hauen
(Anm.d.Red.: Sie war da schon halb leer)
Da schaut Michi den Bernd an und fängt (ohne Grund?!) an zu lachen,
daraufhin ist Michi nen Kopf kürzer.
Gegen 11 Uhr werden bei jedem
vereinzelte Erinnerungsfetzen wach und Schwoaga gesteht:
Ich hab gestern Abend den Michi angesoacht!
Bernd lässt Klausis
„Schwangerschaft“ immer noch keine Ruhe,
er spreizt diesem die Beine und meint: „Jetzt kommts!“
Etwa zur gleichen Zeit mault
Mori, der zwischen Heike und Lippi sitzt, beleidigt:
„........warum sagt mir das keiner und ich sitz hier mit Weibern
rum!“
Michi hat den Schwoaga sexuell
genötigt,
so dass dieser sich jetzt die geschwollenen Eier mit nem Kanister kühlt.
Kurz vor Mittag, zwei kleine Gruppen sind schon zum „kurzen“ Wandern
losgelaufen,
schreit Rudi: „Wo is des Dunkle?“
Lallt Mori: „Im Karsten!“
(Karsten=Busfahrer)
Gegen 14.30 Uhr treffen die Wandergruppen an der Mittelstation aufeinander und Edi „der eine Abkürzung kennt“ führt Tobi, Thomas, Karsten, Alois und Bine nur wenige Stunden mitten durch die Pampa, eine nicht ungefährliche Strecke durch den Tiefschnee, die nicht mal der Jäger des Waldes im Sommer gern gehen würde, zurück in die Hütte, wo die Männer erleichtert sind, dass das Bierfass noch nicht leer ist. Zu dieser Zeit freut sich Markus über seine Erfolge beim Schafkopfen und Thomas klagt Karsten (50 Jahre) sein Leid: „Mir tun die Knochen weh als wäre ich 50!“
Wieder einmal ist der Wahnsinn in die Hütte eingekehrt, was darin gipfelt,
dass Bernd, Flo und Rudi anfangen Topf schlagen zu spielen.
(Ja, lieber Leser, Topf schlagen! Zuerst war ja Blinde Kuh im Gespräch.)
Die Musik ist voll aufgedreht,
eine einzige Orgie ist am Laufen,
leere Flaschen und volle Leute überall, der Pegel beträgt jetzt ca. 2 Promille,
über uns eine Dunstwolke – und die Vermieter stehen in der Tür.
Mori nutzt die Gelegenheit und füllt die Vermieterin mit Tequilla ab
(bei ihr und ihrem Mann hing danach der Haussegen sicherlich schief),
wobei er die halbe Flasche alleine getrunken hat.
In all der Aufregung vergisst Hermann den Schweinsbraten und lässt ihn
verkohlen,
wohin gegen Mary, Karsten, Markus und inzwischen auch Mori gelassen
„Mensch besauf dich nicht!“ spielen.
Es ist grade mal halb 9 Uhr, Bernd konnte vorhin schon nicht mehr seinen Namen
schreiben
und jetzt mehr als übelst dicht, Mori ist „ein Pferd und weiß es nicht! *wieher*“
Allgemeines Geschmuse geht los
und Plempi meint:
„Das sieht man nicht wenn’s dunkel ist!“
Helmuth gesteht: „Ich bin nicht immer eine Frau!“
und animiert Bernd zu der Bemerkung: „Ja, ich hab an Schoas in der Birne!“
und Bernd beschimpft Michi: „Du bist ein arschgeweises Drecksaugesicht!!“
Flo tippt Bine aufn Kopf und verteidigt sich: „Das war ich nicht, das war meine Schachtel!“
Michi gibt an: „Ich kann euch
beiden (Bine, Schwaoga) gleichzeitig in die Augen schauen!“
Er versucht daraufhin erfolglos möglichst schnell abwechselnd beide anzuschauen!
Dieses Kunststück hat Markus
offenbar verwirrt.
Beim Schafkopfen äußert er: „Wenn ich spritz, dann verlier ich!“
Um kurz vor halb 10 Uhr quickt
der Schwoaga den Plempi an,
woraufhin dieser ihm an die Brust lang und sagt: „Das sind geile Titten!“
Nur 10 Minuten später sagt
Schwoaga zu Plempi:
„Du alter Sack, sei froh, dass du noch ohne Stock gehen kannst!“
Genervt kommt Petra runter,
weil Mori sich über 3 Betten verteilt hingelegt hat
(Er hat Petras und Heikes Bett wegen Koordinationsschwierigkeiten und einer zu
schnellen Traumfee mit beschlagnahmt), was Plempi zu der Feststellung
veranlasst: „Mori ist geil!“
Die Zeit bis Mitternacht
verstreicht wie im Flug und Lippi, der wild auf „Ex oder Arschloch“ sagt zu
Karsten:
„Ex du Arschloch!“
Verzweifelt über diesen
Ausrutscher versucht Lippi sich am Zapfhahn des Bierfasses zu ertränken,
bis er resigniert feststellen muss, dass er dieses dann leer getrunken hat.
Das schön saufen hat eben nicht funktioniert. So verbringt er den Abend mehr
oder weniger allein.
Fast unbemerkt wurde es Sonntag. Der harte Kern hält durch.
Markus, der offenbar einen
Giftgasanschlag befürchtet, fragt warum es plötzlich so stinkt.
Schwoaga, der weiß, dass Lippi grad vorbeigegangen ist,
nimmt eine Unterhosenkontrolle an diesem vor, bei der jedoch nix Auffälliges
erkennbar ist.
Um halb 2 wird festgestellt, dass der Bernd hirntot ist.
Sonntag früh um 2.17 Uhr
Betreff: Nikolaus ist in die Hütte eingebrochen
Es begann so: Flo wollte nur
noch in sein Bett.
Als Flo die Treppen oben war begegnete er Luggi, der wie versteinert da stand.
Flo fragte ihn was los sei, da er schon seit 2 Stunden total voll im Bett lag.
Seine Antwort: „Pssssst! Sei leise und geh ins Bett der Nikolaus ist oben!“
Jetzt hat sich der Flo gar
nicht mehr ausgekannt und fragte den Luggi,
ob er sie nicht mehr alle hat.
Dieser wiederrum: „Geh jetzt endlich ins Bett, der
Nikolaus ist oben!“
Jetzt bekam es Flo mit der
Angst zu tun und ging zum Langläufer hoch ins Matratzenlager.
Beide beobachteten weiter.
2. Fall
à
Luggi ging zurück ins Zimmer und kam wieder,
mit Michaels Schuhen in der Hand. Die Schuhe hat er abgestellt
und die beiden (Flo, Langläufer) darauf hingewiesen
„Geht jetzt endlich ins Bett, da der Nikolaus da
ist!“
Das war sein letzter Auftritt und er verschwand wieder im Bett!
Irgendwann nachts........ Bernd hat beim Kamin und dann im Sitzen aufm Stuhl in
der Stuben geschlafen.
Er erwacht, noch total betrunken, sammelt sein Gehirnpuzzle, soweit dies möglich
war, zusammen,
schnappt sich die Maglite, leuchtet dem Klausi, der auf der Couch geschlafen
hat,
ins Gesicht und möchte verzweifelt wissen: „Wo geht’s da raus?????!!“
Kurz vor 11 Uhr tauchen die
ersten Schnapsleichen wieder auf.
(Ich nehme an das zwischendurch alle geschlafen haben, aber wer weiß....)
Hermann „Rudi“ denkt positiv
und sagt, nachdem bemerkt wurde,
dass der Topf von gestern lauter Dellen und unbrauchbar ist:
„Auf alle Fälle hat von die Schöpfer keiner a Dulle!“
Halb 12 Uhr scheißt der Joker dem Luggi in die Hand und Michael zieht sich ein „Schienbein“ ein.
Mori prahlt mit seinen
Anmachsprüchen:
„Wenn I a Alte aufreiß, dann sag I zu der ich zeig dir meine........“
Mary: „Briefmarkensammlung?!!“
Mori: „Nein! Modelleisenbahn“
Mittags spielen Petra und Michi
mit ein paar anderen Tabu.
Michi zu Petra: „Sag mal viele Laubbäume!“ Petra: „Mischwald!“
J
Bernd stellt fest „Michale“
kann nicht lesen und
Michael stellt fest: Bernd nicht schreiben. Also ein Spitzenteam!
Wo des Dunkle ist wissen wir ja, aber wo ist der Schweinsbraten? Im Markus!
Irgendwann taucht die Frage auf
was Siemens-Lufthaken sind,
doch das hat sich nicht mehr klären lassen, obwohl Bernd klugscheißt:
„Des hab ich au net gewusst bis ich a bisserl größer war wie jetzt!“ (Ach ja???
Schrumpf-phase??)
Um 13 Uhr beschließt Bernd
plötzlich, dass der „Bus jetzt verladen wird“
und fordert den Langläufer auf „endlich die Hände in die Füße zu nehmen!“
Hääääääääää?????
Pünktlich um 14 Uhr verlassen
wir See.
Während der Fahrt liest Bernd das Tagebuch vor und sagt zu Klausi, der
reinplappert:
„Klausi hör auf so zu saufen, das ist nicht gut in der Schwangerschaft!“
Viertel vor 3 Uhr gibt Lippi
unseren Reiseführer: „Hallo, I bin´fs, euer Fsigi!“
und gesteht nicht viel später, vom ganzen Wochenende nur 3 Stunden was gecheckt
zu haben.
Er weist Karsten darauf hin, dass nur Einräder und Bobbycars überholt werden
dürfen!
Wenig später fragt er verwirrt: „Wo sind wir eigentlich? Österreich oder?“
Stimme von hinten: „Italien!“ Lippi erstaunt: „Echt? Italien? Ach so!“
In Ehrwald bemerkt Lippi ein
rosafarbenes Auto und macht alle darauf aufmerksam.
Helmut meint dazu: „Ist bestimmt ein Capri!“
Lippi sing uns allen noch ein
Lied:
„Eine Busfahrt die ist lustig. Eine Busfahrt die ist schön und man kann
unterwegs viele Klausifanten seh´n!“
Gegen 17.30 Uhr kehren wir im
Staudenwirt in Finning ein
und nach einem deftigen Essen verabschiedet sich Karsten um viertel vor 7 Uhr
mit den Worten:
„Also danke für den Ausflug!“ und geht........
.....um den Bus aufzuheizen.
Es sind dann noch alle gut
wieder am Lagerplatz angekommen
und einige haben Mori noch bei einer außergewöhnlichen Theaterprobe erleben
dürfen.
Ich denke es hat allen
gefallen.
Ich war zum Ersten Mal dabei und freu mich schon auf nächstes Jahr!
Hoffentlich haben wir dann eine Hütte mit ausreichender Anzahl an Toiletten ;-)